And They Danced

2020-2021

Musik und Tanz haben viele gemeinsame Elemente – den Rhythmus, das Gefühl von Spannung und Entspannung, die unmittelbare Wirkung auf die Emotionen des Publikums und die Fähigkeit, Menschen zu verbinden. Sie sind nicht nur Verwandte, sie sind auch Verbündete, sind doch Musik und Tanz schon seit Jahrtausenden miteinander verknüpft. Bevor Musik und Tanz zu Kunstformen wurde, gehörten das Singen, Klatschen und Tanzen in der Folklore schon immer zusammen.

Komponisten aus allen Zeiten ließen sich von den verschiedenen Tanzformen inspirieren oder schrieben bewusst tanzbare Musik. So komponierte Bach beispielsweise viele bekannte Suiten mit traditionellen Tanzformen wie der Forlane, dem Menuett und der Bourrée. Diesen Tanzformen hat Ravel im 20. Jahrhundert neues Leben eingehaucht mit seinem impressionistischen Stil im Werk „Le Tombeau de Couperin“. Bartok sammelte Volkstänze im ländlichen Bulgarien und Piazzolla ließ sich vom argentinischen Tango inspirieren, beide entwickelten die traditionelle Musik auf ihre eigene Art und Weise und brachten sie in die Konzertsäle.

Erleben Sie eine musikalische Reise mit Tänzen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen.

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Allegro aus der Feuerwerksmusik HWV 351 (arr. Kenneth Abeling)

Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Suite Nr. 1 in C-Dur, BWV 1066 (arr. Saša Nestorović)

Maurice Ravel (1875-1937) – Le tombeau de Couperin (arr. Lovro Merčep)

Break

Béla Bartók (1881-1945) – Sechs Tänze in Bulgarischen Rhythmus (arr. Lovro Merčep)

Guillermo Lago (1960*) – Ciudades

Astor Piazzolla (1921-1992) – Milonga del Angel (arr. Johan van der Linden)

Manuel de Falla (1876-1946) – Danza Española aus La vida breve (arr. Juanpe Luna)