PRESSE

Schon nach den ersten Minuten ihres Einsatzes strahlten die Musizierenden eine unglaubliche Spielfreude aus. Es ist aber nicht nur die Spielfreude, die sie in sich tragen. Es sind Stilsicherheit, Mut zu neuen Spieltechniken und die Experimentfreudigkeit sowie die eigenen Arrangements, die den besonderen Musikcharakter dieses Quartetts ausmachen. Die jungen Musiker zeigen überschwänglichen Enthusiasmus, der das Publikum mitreisst.

Heidy Beyeler / Sarganserländer (2017)

 

Das Ardemus Quartett spielte das von Dragan Sremec für Saxophonquartett und Klavier arrangierte Klavierquintett von Dmitri Schostakowitsch, in dem Boris Kusnezow den Klavierpart übernahm. Die Interpretation war ebenso fein differenziert wie hoch dramatisch und gab letztlich der Komposition eine völlig neue Gestalt.

Remy Franck / pizzicato.lu (2018)

 

In alten ungarischen Tänzen von Ferenc Farkas entwickelte das internationale Ensemble ein weites, deutlich differenziertes Klangspektrum. György Ligetis „Sechs Bagatellen“ gingen die Saxofonisten mit gepfefferter Attacke an und brachten Spielwitz gepaart mit Ironie und der nötigen Seriosität zutage. Zarte, elastische Weite und vorwärtsdriftender Elan führten in Tangos von Astor Piazzolla zu Spannung.

Hartwig Wolf / Liechtensteiner Vaterland (2018)

 

Die vier Saxophonisten des Ardemus Quartetts suchten nach neuen Wegen – mit einem Programm rund um das Thema Träume, in dem die Musiker Texte vortrugen und ihre Noten durch choreografische Laufmuster ergänzten. Ihr Auftritt kennzeichnete die Entwicklung in der klassischen Welt: Durch narrativen Kontext rund um die Instrumentalmusik, die von Natur aus abstrakt ist, versuchen neue Generationen, die Fantasie suchender Zuhörer zu lenken. Das Ardemus Quartett ermöglichte dem Publikum einen Einblick in eine vielversprechende Zukunft.

Joost Galema / NRC.nl (2018)

 

Jedes Konzert des Ardemus Quartettts ist ein kleines Wunder von unglaublicher Metamorphose und Klangfarben, das mit dem harmonischen Engagement der vier fantastischen künstlerischen Persönlichkeiten einhergeht.

Branimir Pofuk / Vecernji list (2018)

 

Die Mitglieder des Ardemus Quartetts sind großartige Musiker: hervorragend ausgebildet, technisch überlegen, extrem musikalisch mit einem kultivierten Klang. Ihre Virtuosität wechselt sich harmonisch ab mit Melodien, Eleganz und dynamischen Nuancen, und vor allem sticht ihr gegenseitiges Mitgefühl, harmonisches Spiel, Temperament und Feuer heraus, das auch im Sinne ihres Namens - Ardemus - wahrgenommen wird. All das war während des ganzen Konzerts zu spüren, ebenso wie in zwei wunderschönen Zugaben (Polka von Dmitri Schostakowitsch und Oblivion von Astor Piazzola), die den eindrucksvollen Saxophonabend auf die schönste Art und Weise vervollständigten.

Višnja Požgaj / Klasika.hr (2018)

 

Wer meinte, eine Stunde reine Saxophonmusik könne ermüdend wirken, sah sich getäuscht. Jedes der vier Instrumente hat seine eigene Klangfarbe. Und neben den feinen, fast nicht für möglich gehaltenen Tönen kamen durchaus auch die königlichen, trompetenähnlichen Fanfarenklänge (in Händels „Wassermusik“) oder die jazzigen, abgerissenen Melodien (in Gershwins „Preludes“) zum Zug. Die hohen Ansprüche des Quartetts an die Tonkultur könnten durchaus auch zu verkrampften Hemmungen führen. Nichts war davon zu spüren: Das Ensemble begeisterte durch Spiellust und Musizierfreude. Herrlich!

Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch (2018)